Verkehr

In unserer Umfrage aus dem Jahr 2019 gaben 45 % der befragten Schüler und Schülerinnen an, dass sie sich wünschen würden, dass sich der Jugendbeirat mehr für Radwege sowie Bus- & Bahnverkehr einsetzt. Außerdem wurde der ÖPNV der Stadt mit einer 2,6 (Schulnoten) bewertet und lag damit nur im Mittelfeld der einzelnen Bewertungssektoren. Die Fahrradwege schnitten mit einer 2,3 etwas besser ab.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse haben wir uns entschlossen die schon laufenden Gespräche mit der kvgOf zu intensivieren, sowie das Problem der fehlenden Fahrradständer anzugehen.

1. Bus

Umfrageergebnisse

Viele äußerten ihren Umnmut über die aktuelle Bussituation besonders auf dem Hin- und Rückweg zur Schule. Ausfallend Busse, ungünstige Fahrzeiten am Schulende, ein zu früher Betriebsschluss Abends und fehlende Verbindungen sind nur ein paar der Kritikpunkte. Besonders groß ist der Ärger im schönen Klein-Welzheim und dem Nachbarort Mainflingen, hier fährt Sonntags z. B. gar kein Bus. Auch mit der Fahrplanänderung hat sich bei diesem Missstand nichts geändert.

Was haben wir gemacht?

Wir stehen im regelmäßigen Austausch mit Herrn Maatz von der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach und zeigen ihm die konkreten Probleme auf, die ihr uns gemeldet habt.

Weshalb ist noch nichts umgesetzt?

In den letzten Gesprächen wurden wir leider mit dem neuen Hopper vertröstet, was unserer Meinung nach allerdings keine Alternative zum Busverkehr ist. Wir bemerken, dass wir bei der kvgOf zunehmend auf Granit stoßen und unsere Kritik abgewiegelt wird. Ganz nach dem Motto, früher war auch nicht alles besser oder die Busse werden nicht genutzt und sind zu teuer. Vermutlich weil keiner der Herren direkt von den Problemen betroffen ist.

Was planen wir für die Zukunft?

Wir stehen weiterhin in engem Austausch mit der kvgOf und werden unsere Kritik äußern. Gerne könnt ihr uns auch wie gehabt Beispiele nennen, wo der ÖPNV und insbesondere der Busverkehr noch nicht wie gewünscht funktioniert.

2. Radverkehrsnetz

Umfrageergebnisse

In der Umfrage schnitten die Radwege in Seligenstadt mit einer durschnittlichen Note von 2,3 zwar nicht schlecht ab, jedoch gaben trotzdem 45 % der Befragten an, dass sich der Jugendbeirat mehr für die Radwege und den Bus- und Bahnverkehr einsetzen solle. Dabei wurden bestimmte „Problemstellen“ wie die Einhard- (bei den weiterführenden Schulen) und Würuburgerstraße mehrfach erwähnt.

Was haben wir gemacht?

Beim Thema Radwegnetz Seligenstadt stehen wir mit der Stadt und dem Verkehrsausschuss in Kontakt. Da auch von Seiten der Stadt ein gewisses Potenzial gesehen wurde, die örtlichen Radwege zu verbessern und auszubauen, ist in diesem Bereich einiges geplant oder schon geschehen. So wurden auf der Aschaffenburger Straße und der Klein-Welzheimer Straße die Radwege neu markiert, bzw. auf der Aschaffenburger Straße stadtauswärts ein neuer Radweg angelegt. Auch auf die eingegangene Kritik, z.B. bei den Übergängen zu den Kreiseln, wurde reagiert. Die entsprechenden Stellen wurden bzw. werden noch nachgebessert.

Was planen wir für die Zukunft?

Wir werden auch weiterhin mit der Stadt und dem Verkehrsausschuss im Gespräch bleiben und uns über die aktuellen Pläne informieren. Momentan ist geplant, dass auf dem Kapellenplatz und der Kapellenstraße im Zuge der Bauarbeiten und darüber hinaus neue Fahradschutzstreifen angelegt werden. Außerdem wird geprüft, ob ein Radweg zwischen Seligenstadt/Froschhausen und Weißkirchen zu realisieren wäre. Das “Problemgebiet“ Einhardstraße, Jean-Hoffmann-Straße und Co. soll im Zuge der geplanten Sanierungsarbeiten etwa 2021 angegangen werden. Dabei steht die Stadt auch in Kontakt mit den anliegenden Schulen

3. Fahrradständer

Umfrageergebnisse

Aus unserer Umfrage ging deutlich heraus, dass Fahrradständer an verschiedenen Orten in Seligenstadt noch nicht im ausreichenden Maße zur Verfügung stehen. Explizit sind dabei der Seligenstädter Bahnhof, die Altstadt und  die Schulen genannt worden.

Was haben wir gemacht?

In Gesprächen mit Bürgermeister und Ersten Stadtrat wurde der Wunsch nach mehr Fahrradständern geäußert und der Bau angeregt. 2019 entstanden daraufhin viele neuen Stellplätze in der Innenstadt. Anschließen wurde ein Antragsvorschlag für das Aufstellen von Fahrradständern an Gleis 2 des Bahnhofes vom Jugendbeirat eingebracht. Dieser Vorschlag wurde nun von den Fraktionen CDU und Bündnis 90 die Grünen gemeinsam eingebracht.
Außerdem wurden Gespräche mit der SV der Einhardschule geführt, welche als Ansprechpartner für den Fahrradständermangel an der Schule diente. Hier gab es jedoch schon eine Initiative mehr Fahrradständer aufzustellen, da das Problem schon selbst erkannt und angegangen wurde.

Was planen wir für die Zukunft?

Wir bleiben weiter im Gespräch mit der Stadt und den Schülervertretungen der Schulen, weil gerade dort das Problem noch nicht endgültig geklärt werden konnte. Gerne könnt ihr uns noch weitere Standorte nennen, bei denen eurer Meinung nach noch Bedarf an Fahrradständern besteht.

4. Hopper

Umfrageergebnisse

In der Umfrage wurde von vielen Schülern, gerade ab dem Alter von 16 Jahren, die schlechte Anbindung Seligenstadts in den späten Abendstunden bemängelt. Außerdem wurde bemängelt, dass die Anbindung der einzelnen Stadtteile sowie Mainhausen und Hainburg zu diesen Zeiten noch schlechter angebunden seien.

Was haben wir gemacht?

Wir stehen im regelmäßigen Austausch mit Herrn Maatz von der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach und haben im Bezug auf diese Problematiken aus gespannt die Entwicklung des Hoppers verfolgt, welchen uns Herr Maatz bei unserer 123. Sitzung erstmals vorstellte. Hier erkannten wir schon gleich die Problematik, dass die Fahrzeiten des Hoppers auf „tagsüber“ von 5:30 Uhr bis 01:30 Uhr begrenzt sind und dies nachts eine Verschlechterung im Vergleich zum AST darstellt. Diese Kritik gaben wir weiter und veröffentlichten anschließend nach Abschluss der Testphase ein Offenes Feedback zum Hopper. Außerdem gab es im Dezember 2019 ein Gespräch mit Marcel Biederbick von der KvgOF in dem wir erneut die uns zugetragenen Kritikpunkte angesprochen haben.

Weshalb ist noch nichts umgesetzt?

Der Vorschlag den Betrieb am Wochenende auf 1-2h zu verlängern wurde erstmal zurückgestellt, da es im Moment größere „Baustellen“ am Tagesbetrieb gibt und man auch keine Konkurrenz zu einem Taxiunternehmen werden möchte. Das ein Taxi um einiges teuer ist als der Hopper ist Ihnen bewusst. In anderen Bereichen konnte sich der Hopper allerdings schon verbessern. Die Zahlungsmöglichkeiten wurden erweitert, und es können Vorrausbuchungen bis zu 1,5 Stunden vor der Fahrt vorgenommen werden.

Was planen wir für die Zukunft?

Wir stehen weiterhin in engem Austausch mit der kvgOf und werden unsere Kritik äußern. Gerne könnt ihr uns auch wie gehabt Beispiele nennen, wo der ÖPNV und insbesondere der Hopper noch nicht wie gewünscht funktioniert.