Umwelt

In unserer Umfrage aus dem Jahr 2019 gaben 38 % der befragten Schüler und Schülerinnen an, dass sie sich wünschen würden, dass sich der Jugendbeirat mehr für die Natur und die Umwelt einsetzt. Außerdem wurde die Sauberkeit der Stadt mit einer 2,7 (Schulnoten) bewertet, was jedoch die zweit schlechteste Bewertung einzelner Sektoren war.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse haben wir vier Bereiche herausgearbeitet, in denen wir etwas verändern wollten: mehr Mülleimer im Stadtgebiet, Sitzmöglichkeiten draußen, Verkehrsbegrünung von Verkehrsinseln und Kreiseln und die Aufstellung von Trinkwasserspendern in öffentlichen Gebäuden.

1. Mülleimer

Umfrageergebnisse

Generell wurde die Sauberkeit in der Stadt häufig bemängelt. Immer wieder wünschten sich die Kinder und Jugendlichen daher auch mehr Mülleimer im Stadtgebiet.

Was haben wir gemacht?

Bisher haben wir einige Punkte ausgearbeitet, wovon ein Teil von der CDU in ihren Antrag zu Parkbänken und Mülleimern aufgenommen wurde. Hier ging es besonders um hochfrequentierte Standorte wo vermehrt auffällt dass Mülleimer fehlen bzw. die vorhandene mit der aktuellen Leerung nicht ausreichen. Außerdem sollte z. B. am beliebten Treffpunkt „Punica“ eine größere Tonne bereitgestellt werden.

Weshalb ist noch nichts umgesetzt?

Bedauernswerterweise wurden jedoch alle Punkte des Jugendbeirates abgelehnt. Hier findet ihr einen kurzen Bericht weshalb.

Was planen wir für die Zukunft?

Wir bleiben weiterhin dran, da wir auch nach dem Antrag immer wieder auf das Problem aufmerksam gemacht wurden. Deshalb werden wir am 14.03. am „Frühjahrputz für Sellestadt“ teilnehmen, einer Müllsammelaktion der Freien Wähler Seligenstadt und arbeiten gerade parallel an einem Antragsvorschlag zur Reduzierung von Verpackungsmüll.

2. Sitzgelegenheiten

Umfrageergebnisse

Im Zusammenhang mit mehr Treffpunkte für Jugendliche gab es auch die Forderung nach geeigneten Sitzgelegenheiten.

Was haben wir gemacht?

Wir hatten die Idee Solarbänke aufzustellen, die durch Sonnenenergie das Laden von mobilen Geräten ermöglichen, aber auch WLAN und andere Funktionen bieten können. Im Antrag zu Parkbänken und Mülleimern wurde auch das thematisiert.

Weshalb ist noch nichts umgesetzt?

Leider kam es bisher noch nicht zu einer Prüfung der Machbarkeit.

Was planen wir für die Zukunft?

Wir versuchen zusätzlich zu den bestehenden Parkbänken attraktive Sitzgelegenheiten zu schaffen. Darunter stellen wir uns durchaus auch Möglichkeiten zum Treffen mit einer größeren Gruppe und einer Unterstandsmöglichkeit vor. Unser erster Ansatzpunkt als Standort wird der neue Basketballplatz sein.

3. Verkehrsbegrünung

Umfrageergebnisse

Dieser Punkt ging aus dem letzten Arbeitskreis hervor. Aber auch in den Umfragen wurde es deutlich, wie viele sich eine grüne, umweltfreundliche Stadt wünschen. Beispielsweise wurden beim Neubau der K 185 die Verkehrsinseln ohne Grünfläche geplant.

Was planen wir für die Zukunft?

Angedacht ist eine Aktion um eine bestehende, aber ungepflegte Verkehrsinsel mit geeigneter Bepflanzung aufzuhübschen und hierfür Pate zu sein. Optimalerweise würden sich weitere Paten finden, um unsere Stadt zu verschönern. Außerdem möchten wir darauf aufmerksam machen, dass bei zukünftigen Straßenplanungen wieder vermehrt Grünflächen angelegt werden.

4. Öffentliche Trinkwasserspender

Umfrageergebnisse

In einem Fragebogen tauchte die gute Idee auf, Trinkwasserspender, die ihr z.B. aus eurer Schule kennt, auch in städtischen Gebäuden und eventuell auf öffentlichen Plätzen zu errichten. So kann man jederzeit, wenn man unterwegs ist, was zu Trinken nachfüllen. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern spart außerdem ziemlich viel Geld und logistischen Aufwand, da die Mitarbeiter ebenfalls die Wasserspender benutzen können.

Was haben wir gemacht?

Weil es so einen Wasserspender schon im Nachbarschaftshaus im Niederfeld gibt, haben wir einen Antrag gestellt, sowas auch in öffentlichen Gebäuden und an öffentlichen Plätzen zu installieren.
Der Antrag ist eingereicht und wird in der nächsten Ausschusssitzung besprochen.

Was planen wir für die Zukunft?

Wenn wir dann erfolgreich Flaschen im Getränkebereich einsparen, möchten wir einen Blick auf die Verpackung von Essen in Seligenstadt werfen. Leider ist auch hier der größte Teil Einweg, es fällt viel Müll an.

5. Konzept gegen Lebensmittelverschwendung

Umfrageergebnisse

Die Einkaufs- und Essmöglichkeiten in Seligenstadt werden von euch mit einer 2,3 recht gut bewertet. Doch manche machen sich auch Gedanken, was mit überproduzierten Lebensmitteln passiert.

Was haben wir gemacht?

Wir stehen mit der Wirtschaftsförderin der Stadt im engen Austausch. Über sie haben wir auch den Gewerbeverein (eine Gruppe von (fast) allen Läden in Seligenstadt) angeschrieben und zu diesem Thema informiert. Ein paar haben die App „too good to go“ ausprobiert und benutzen sie bis heute. Einige spenden auch an die Haltestelle hier vor Ort oder an das Tierheim. Wir möchten aber gerne, dass gar keine Lebensmittel mehr verschwendet werden.
Ein Antrag dazu ist eingereicht und wird in der nächsten Ausschusssitzung besprochen.