Zu wenige Angebote für Jugendliche in Seligenstadt

Am 18.03. traf sich der Jugendbeirat mit 6 Jugendlichen zum Austausch über die Angebote für Jugendliche in Seligenstadt. Dabei wurde der Unmut der Jugendlichen deutlich, die Politik scheine sich nicht besonders um die Jugendlichen zu kümmern.

Es gebe wenige, nicht besonders gute Angebote. So wuchert der Bereich um den Basketballplatz (mit Beton-Boden) und es wird nervig, die Bälle zu holen. Die Skate-Elemente am Schwimmbad seien in einem schlechten Zustand und ergänzten sich nicht gut. Räume zum Treffen im Winter gibt es nicht, und die Dirtbike-Strecke wurde letztes Jahr platt gemacht. „Gerade nach der Corona-Zeit, in der viele Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche wegfielen, ist es doch wichtig, sich mehr um die Jugendlichen zu kümmern,“ so Stephan (Jugendlicher aus Seligenstadt).

Kurzfristig wünschen sich die Jugendlichen von der Stadt Seligenstadt, dass sich mehr um den Basketballplatz gekümmert wird und es wieder ein Waldstück für Dirtbike-Elemente gibt. „Spätestens bis nächsten Winter wäre es cool, auch einen Raum zu haben, um sich abends drinnen zu treffen, und nicht 4 Euro für eine Cola bezahlen zu müssen,“ so Tom (Jugendlicher aus Seligenstadt).

Langfristig strebt der Jugendbeirat und die 6 Jugendlichen einen zentral gelegenen Platz an, der verschiedene Angebote für Jugendliche bietet. Gut wäre zum Beispiel die Bleiche als Standort für solche Angebote. Konkret könnte es dort einen größeren Skatepark oder eine Pump-Trail, ein Volleyball Netz oder einen guten Basketballplatz, Fußballtore, Tischtennisplatten und Kraftgeräte geben. Ein gutes Beispiel ist der Bürgerpark in Darmstadt, der Skatepark in Rödermark, und die Pumptrack in Groß-Umstadt. Diese zeigen, dass ein gutes Angebot auch genutzt wird.

Als nächstes ist ein Skate Event beim Schwimmbad geplant. „Wir wollen der Stadt zeigen, dass es Skater in Seligenstadt gibt, denen ein gutes Angebot fehlt. Die Anlage wird deshalb nicht so viel genutzt, weil sie nicht attraktiv ist, nicht, weil es wenige Skater gibt,“ so Tom Kopolt aus dem Jugendbeirat.

Geplant ist auch, eine Unterschriftenliste zu starten und Ideen für Angebote für Jugendliche zu sammeln. Um weiter auf dem Laufenden zu bleiben, kann man dem Jugendbeirat auf Instagram folgen. „Wer Ideen für Angebote oder Aktionen hat oder mitorganisieren möchte, kann sich auch über Instagram an uns wenden“, so Luca Uschmann, ebenfalls Mitglied des Jugendbeirats.

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